Behandlungssituation

Leistungen

Pädiatrie

In unsere Praxis kommen Eltern mit ihren Kindern, um Hilfe bei Problemen in der altersgerechten Entwicklung oder im schulischen Bereich zu erhalten.

Behandelt werden folgende Problemstellungen:

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Schlaf- und Anpassungsstörungen
  • Verweigerung bestimmter Nahrung/Fütterungsstörung
  • Sprachprobleme
  • Aufmerksamkeitsdefizite mit oder ohne Hyperaktivität
  • Lernprobleme, Dyskalkulie/LRS
  • Kommunikationsprobleme
  • Aggressivität und Regression
  • Psychosomatische Probleme
  • usw.

Durch verschiedene Tests wird der genaue Entwicklungsstand ermittelt und ein individueller Therapieplan erstellt. Während der Therapie wird eng mit den Eltern zusammen gearbeitet. Die Behandlung erfolgt nach verschiedenen Konzepten wie z.B.: Bobath, Jean Ayres (Sensorische Integrationstherapie), Affolter, Marianne Frostig oder Verhaltentherapie nach Janssen.

Geriatrie

Die Behandlung älterer Menschen und die mit dem Alter verbundenen körperlichen, geistigen und sozialen Einschränkungen stehen im Mittelpunkt der Geriatrie.

Das Ziel der Ergotherapie ist es, die Selbstständigkeit und Beweglichkeit zu erhalten, das Nachlassen der Sinnesfunktionen zu verzögern und die Teilnahme am sozialen Leben zu fördern. Im Pflegeheim und im Hausbesuch arbeitet der Ergotherapeut mit dem Bewohner oder in kleinen Gruppen. Nach einer Befundung trainiert man in Abstimmung mit dem Bewohner und dem Pflegepersonal, z.B. das Essen, Ankleiden und die Körperpflege. In der Praxis führen wir Gedächtnistraining, Mobilisierung und psychische Stabilisierung durch.

Behandelt werden folgende Defizite:

  • dementielle Erkrankungen, z.B. Morbus Alzheimer
  • Schlaganfall
  • Morbus Parkinson
  • Arthrose oder Osteoporose
  • rheumatische Erkrankungen
  • Zustand nach Frakturen
  • Depressionen
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Tumore
  • chronische Schmerzen

 

Chirurgie

Chirurgie bedeutet in der Ergotherapie die Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Die häufigsten Erkrankungen sind:

  • Arthrose/Rheumatische Erkrankungen
  • Frakturen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Dupuytrensche Kontraktur
  • Verletzungen und Entzündungen von Muskeln, Sehnen, Kapseln und Nerven
  • Amputationen
  • Verbrennungen
  • schnellender Finger

Durch diese Verletzungen und Erkrankungen sowie nach Operationen ist häufig die Beweglichkeit gemindert. Zudem sind Feinmotorik, Grobmotorik, Muskelkraft, Koordination und Sensibilität eingeschränkt. Um dies optimal behandeln und verbessern zu können, wird eine Einzeltherapie durchgeführt. Dabei ist das oberste Ziel, die Selbständigkeit in allen Lebensbereichen zu erlangen bzw. zu erhalten.
In den einzelnen Therapien werden Übungen zur Förderung der oben genannten Defizite und zur Verbesserung von Ausdauer und Belastbarkeit sowie Prothesentraining, Schienenherstellung und Beratung zum Umgang mit Hilfsmitteln durchgeführt.

Orthopädie

In der Orthopädie geht es um die Behandlung von degenerativen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, z.B. Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Arthrose, Osteoporose sowie angeborene Fehlbildungen des Rumpfes und der Extremitäten. Die daraus resultierenden Einschränkungen sind ähnlich wie die der Erkrankungen aus dem Bereich der Chirurgie. Ziele und Therapieinhalte sind weitgehend identisch. Viele orthopädische Erkrankungen gehen mit Schmerzen einher. Diese können in den Therapieeinheiten, z.B. durch thermische Anwendungen (z.B. Paraffinbad) oder gezielte Mobilisation reduziert werden.

Neurologie

In der Neurologie werden Erkrankungen von Gehirn, Rückenmark, peripheren Nerven und der Muskulatur behandelt. Die häufigsten Erkrankungen sind:

  • Tumorerkrankungen
  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose
  • Schädel- Hirntrauma
  • Morbus Parkinson
  • Verletzungen und Erkrankungen des Rückenmarks
  • Polyneuropathie
  • Lagerungsschwindel

Neurologische Erkrankungen weisen komplexe Symptome auf, die sich komplett oder nur teilweise zurückbilden können. Zu denen gehören folgende:

  • Lähmungen und Bewegungseinschränkungen
  • Einschränkungen der Koordination
  • Sensibilitätsstörungen
  • Einschränkungen der Feinmotorik
  • Störungen der Sprachproduktion und des Sprachverständnisses
  • Einschränkungen von kognitiven Fähigkeiten
  • Orientierungsstörungen
  • Wahrnehmungsstörungen

Nach einer ausführlichen Befundung, werden gemeinsam mit dem Patienten individuelle Ziele aufgestellt und ein Behandlungsplan entwickelt. Beübt werden körperliche und kognitive Einschränkungen. Alltägliche Verrichtungen, wie z.B. Duschen, Toilettengang, Mahlzeiten zu sich nehmen und zubereiten, werden trainiert. Es gibt verschiedene Konzepte, die speziell auf die Behandlung von neurologischen Erkrankungen zugeschnitten sind. Zu den Aufgaben des Ergotherapeuten zählen auch die Beratung der Angehörigen sowie der Versorgung mit Hilfsmitteln, falls sich die neurologischen Symptome nicht komplett zurückbilden.

Psychiatrie

Die Ergotherapie geht in der Psychiatrie auf Menschen mit neurotischen, psychotischen und psychosomatischen Störungen sowie Suchterkrankungen ein. Ein Großteil der Arbeit der Therapeuten besteht darin, den Patienten ihre Erkrankung bewusst zu machen, sie psychisch und emotional soweit zu stabilisieren, dass alltägliche Situationen wieder bewältigt und sie am sozialen Leben teilnehmen können.
Bei vielen Erkrankungen sind auch die Wahrnehmung, die Motorik, der innere Antrieb und die Orientierung betroffen. In den einzelnen Therapieeinheiten wird auf alle Symptome mit Hilfe von intensiven Gesprächen, handwerklichen Techniken und Entspannungsübungen eingegangen. Die Patienten sollen lernen, ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle zu akzeptieren. Die Therapie kann einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden. Typische Erkrankungen aus dem psychiatrischen Bereich sind:

  • Depressionen
  • Manie
  • Schizophrenie
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Zwangsneurosen
  • Angstneurosen
  • Essstörungen
  • Autismus
  • Suchterkrankungen
  • soziale Isolation

Zusatzqualifikationen

Jeder Therapeut nimmt jährlich an zwei Weiterbildungen teil.

Pädiatrie

  • SI - Sensorische Integration
  • Therapie für ADS und ADHS vom Kindes- bis in das Erwachsenenalter
  • Therapie für Autistische Störungen, Frühkindlicher Autismus und die Asperger-Störung
  • Lese-Rechtschreibschwäche - Diagnostik und Therapie
  • Rechenschwäche
  • Händigkeitstest
  • IQ-Test
  • Entspannungstechniken

Neurologie

  • Therapieansätze nach Bobath
  • Therapieansätze nach Perfetti
  • Therapieansätze nach Affolterkonzept
  • Computergestütztes Hirnleistungstraining

Chirurgie/Ortopädie

  • Schienenherstellung
  • Narbenbehandlung
  • Taping
  • Handtherapeuten

Psychiatrie

  • Verhaltenstherapie nach Fritz Janssen
  • Entspannungstechniken
  • Computergestütztes Hirnleistungstraining
  • Bio- und Neurofeedback
  • Brainlight